Heiligabend

24 12 2009

Der Engel sprach zu ihnen: (zu den Hirten) “Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.”       Lukas 2,10 + 11

Heute ist es dann also so weit.

Es ist Heiligabend und dieser Tag oder vielmehr der Abend, ist für viele Menschen etwas besonderes.

Viel zu schreiben gibt es dazu ja auch nicht, weil jeder Mensch muss für sich den Weg finden, wie er am Besten diesen Abend und die kommenden Tage verbringt. Trotzdem finde ich, sollte man aber auch über den eigenen Tellerrand hinwegschauen und die Menschen sehen, denen es nicht so gut geht.

Es gibt viele Menschen, die unverschuldet in schwierigen Lebenssituationen sind.

Es gibt Menschen, die gerade einen lieben Angehörigen verloren haben.

Andere sind vielleicht krank, sind im Krankenhaus oder haben so starke Schmerzen, dass für Sie die Stunden eines Tages  und/oder einer Nacht zur Qual werden.

Wenn man da so drüber nachdenkt, dann kann ich für mich nur feststellen, dass ich es da gut getroffen habe. Ich bin umgeben von Menschen die ich liebe und von denen ich auch geliebt werde.

Ich habe zu essen und zu trinken und auch gesundheitlich ist das so wie es ist, durchaus OK.

In diesem Jahr haben wir deshalb die Tafel unterstützt, damit es mehr Menschen so geht. Leider kann man immer mehr machen, aber das wissen Sie ja auch selber.

Dann ist da ja auch noch die berufliche Situation und da hat meine Familie ja nun wirklich eine echte Perspektive und es ist schön zu wissen, das in verschiedenen Ländern dieser Erde das Menschen auch zu sehen.

Das Danke sagen für dieses Jahr hebe ich mir noch bis nach den Feiertagen auf.

Ich möchte jetzt wirklich nur allen Lesern dieses Blogs ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen.

Auch wird dieser Artikel heute wirklich nur sehr klein und ich möchte nur noch ein Weihnachtsgedicht mit einstellen, was ich persönlich sehr passend finde. Und dann soll noch, dank http://youtube.com der Chor Libera mit „Silent Night“ ein wenig zur richtigen Stimmung für den heutigen Abend beitragen:

Weihnachtsgedanken

Wie war einst die Weihnacht fantastisch.
Ein jeder hat gern sie erlebt.
Doch heute betrachtet, sarkastisch,
man über den Dingen längst steht.

Wo damals, nach Stress vieler Wochen,
in Andacht zur Ruhe man kam,
wird lang mit der Sitte gebrochen.
Der Zeit die Besinnung man nahm.

Geschäftssücht‘ges Treiben steht oben
als Höhepunkt, einmal im Jahr.

Die Krippe, nach hinten verschoben,
die ehemals Mittelpunkt war.

Bestrebt, sich einander zu schenken,
was jeder im Grunde doch hat,
ging letztlich verloren, Gedenken,
worum uns der Retter einst bat?

Man rennt durch die Straßen in Eile
im Rausch für das kommende Fest,
wobei sich auf keinerlei Meile
das Gottesswort finden mehr lässt.

Wie gern stünd es wieder inmitten.
Es wurde vergessen, verdrängt.
Lasst uns um Gedenken den bitten,
der uns jeden Tag doch beschenkt.

(Weihnachtsgedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)
 

Frohe und gesegnete Weihnachten

 

 

 


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