Hallo, ich freue mich, dass Sie wieder meinen Blog aufgerufen haben.
Heute geht es um etwas, was mir sehr am Herzen liegt. Wenn Sie meinen Blog schon lange verfolgen, dann haben Sie mit bekommen, dass ich mir am 6. Oktober 2000 das Genick gebrochen hatte (Basis Fraktur des Dens-Axis), dann wurde mein Dens und damit mein Kopf, mit zwei Schrauben wieder mit dem Kopf fixiert.
Sie werden ebenso wissen, dass ich ein gläubiger Katholik bin und ich hatte, vor dieser damaligen Operation, meinem Gott versprochen, dass ich eine Pilgerfahrt machen werde.
Diese sollte innerhalb von 10 Jahren stattfinden. Nun hatte ich mich schon vor langer zeit für den „Jakobsweg“ entschieden und der braucht ja so seine Zeit, bis man den hinter sich gebracht hat.
Eigentlich war es für den 1. April 2010 geplant gewesen los zu gehen, aber, auf Grund verschiedener Probleme in 2009 mussten einfach erst einmal Regelungen getroffen werden, also war ich unabkömmlich und konnte mich nicht mal eben für 3 Monate auf die Straße begeben.
Nun gut, Dinge sind geregelt, soweit man das heute so sagen kann und ich befinde mich ja nun auch schon seit einigen Wochen wieder im Training dafür.
So bin ich zum Beispiel bei einem Knie-Spezialisten gewesen und warte jetzt noch auf mein CT. In meiner Krankenakte steht jetzt auch ganz offiziell drin, dass ich am 1. April 2011 loslaufen werde.
Ich habe mich für den Camino Francés entschieden. Dies ist der klassische Jakobsweg, der ca 800 km lang ist. Es geht dabei von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela.
Meine Frau erlaubt mir nicht, dass ich noch weiter laufe, weil so, bei einer Tagesetappe von ca. 26 km werde ich 28 Tage brauchen, um am Ziel anzukommen. Ich würde ja gerne mehr Tage (also weniger Kilometer) und noch früher in Frankreich anfangen zu laufen, so an Paris. Aber, sie hat ja Recht. Erst einmal ist ein ganzer Monat ja durchaus schon lange und dann gibt es da ja auch noch die Firmengruppe eVisionTeam und intelyVision, wo ich dann doch ab und an mal gefragt bin.
Wie auch immer. Eine Tagesetappe von ca. 26 km ist etwas, was mich nicht nur an meine physischen sondern auch an meine psychischen Grenzen bringen wird. Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit dem Jakobsweg beschäftigt, Bücher gelesen (ja auch das von Hape Kerkeling), habe mir Videos angeschaut und mit Personen gesprochen, die den Weg gegangen sind. Ich glaube daran, dass mich dieser Weg wieder näher zu mir bringen wird und auch, was mir persönlich wichtig ist, es eine spirituelle Erfahrung wird. Sie werden vielleicht lachen, aber es ist mir auch wichtig, dass ich das Gott gegebene Versprechen einhalte.
Eigentlich gehöre ich ja zu den Menschen die, wenn sie eine Entscheidung getroffen haben, einfach mal loslaufen und dann auf dem Weg sehen, dass alles notwendige zusammen kommt, damit man das Ziel erreichen kann.
Doch tue ich das nicht bei allen Sachen so und dieser Jakobsweg gehört definitiv zu den Ausnahmen. Ca. 26 km am Tag schafft man nicht einfach so und schon gar nicht mit dem Übergewicht das ich habe. Übrigens, ich war im April letzten Jahres 17 kg leichter als heute (da hatte ich mich ja auch schon vorbereitet).
Wenn Sie gelegentlich mal bei mir bei Facebook reinschauen (http://www.facebook.com/robert.schmalohr ) dann können Sie meine Übungseinheiten mitverfolgen, weil da von einem Programm, welches ich auf dem IPhone habe, eingespielt wird, welche Ergebnisse ich so erziele.
Ich laufe öfters als da gezeigt, weil manchmal vergesse ich mein Handy oder der GPS-Empfang ist nicht so prickelnd. Das kann man beim heutigen Eintrag fehlen, weil da ist eine Lücke von ca. 3.5 Kilometern, was man sehen kann, aber vielleicht habe ich ja auch als alter Raumschiff Enterprise endlich den Weg gefunden, wie man sich von einem zum anderen Ort beamen kann, weil das wäre dann ja eine Erklärung für diese Lücke.
Ich hab da heute auch mal ein paar Fotos gemacht, weil es ist schon schön, an was man da so manchmal vorbei läuft. Hier sind da auch welche die Sie sich hier anschauen können.
Dieser Baum wird nicht mehr lange da stehen, weil die Wurzeln schon echt frei stehen und nicht mehr viel Erdreich da ist, womit er sich festhalten kann.
Hier kann man schön sehen, wie so im Laufe der Zeit die einzelnen Erdschichten so aufgehäuft wurden.
Das hier mit den Pferden fand ich schön, kommt aber auf dem Foto gar nicht so rüber, also, Natur und Live ist einfach besser.
Das gilt auch für das Bild hier. Das zeigt nämlich eigentlich eine kleine Schlucht und sieht sehr ursprünglich aus, also auch wieder im realen Leben.
Ein bisschen besser können Sie das alles sehen, wenn Sie auf die einzelnen Bilder klicken, weil dann werden die in voller Größe angezeigt.
Übrigens, ich habe mir gedacht, dass man aus dieser Angelegenheit auch etwas machen kann, was ja fürs Teambuilding nicht ganz uninteressant wäre. Ich werde Sie also auf dem Laufenden halten, was meine Vorbereitungen angeht.
Mit einigen Partner habe ich schon gesprochen darüber und auch die finden die Idee, die ich Ihnen jetzt noch vorstellen möchte, wirklich gut und werden sich beteiligen.
Man muss ha nicht den ganzen Jakobsweg gehen, man kann ihn schon als erfolgreich belaufen betrachten, wenn man nur die letzten 100 Kilometer gegangen ist. Dieser Umstand brachte mich auf die Idee, dass ich Vertragshändlerinnen und Vertragshändler von eVisionTeam und intelyVision dazu einladen werde, mich ein Stück weit zu begleiten.
Und zwar jeder soviel wie er möchte und sich zutraut. Das wird bestimmt eine tolle Erfahrung werden, da bin ich mir sicher.
Ich möchte Ihnen aber auch nicht vorenthalten, dass ich durchaus Respekt vor diesem Vorhaben habe und deshalb bereits jetzt intensiv beginne mich vorzubereiten. Dazu gehört nicht nur das körperliche Training und der medizinische TÜV-Stempel, der mich dann hoffentlich als lauftauglich losgehen lassen wird (ich werde aber auch gehen, wenn ich das eigentlich nicht sollte, nur muss meine Frau mich dann länger laufen lassen, weil dann werde ich die ca. 26 km am Tag nicht schaffen).
Dazu gehören auch Sachen wie die richtige Ausrüstung, also Schuhe, Regenzeug und Rucksack.
Sie können ja mitmachen wenn Sie wollen. Was auf jeden fall schon feststeht ist, das wir ein Team mitnehmen, die täglich Videos machen werden und dann gibt es auch noch einen täglichen Blogeintrag dazu.
Wenn Sie sich fragen, was dies dann noch alles mit einer Pilgerreise zu tun hat, dann kann ich Ihnen da eine ganz einfache Antwort drauf geben:
Ich bin mir sicher, dass gerade bei den längeren Etappen, die ja auch durchaus an die 40km heranreichen, es genügend Zeit gibt, wo man sich mit sich selbst und seinem Gotte beschäftigen kann.
Für heute bin ich damit schon einmal wieder fertig. Morgen geht es für mich nach Duisburg, wo ich an zwei Veranstaltungen aktiv teilnehmen kann. Vielleicht sehen wir uns ja. Sonst wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende …





























