Im Leben kommt es vor, dass Dinge beginnen (wir alle kennen das) und im Leben kommt es vor, das Dinge zu Ende gehen (auch das kennen einige).
Das Gilt für so ziemlich alles auf dieser Welt, also auch für Unternehmen.
Nun gibt es Dinge, innerhalb einer Unternehmensgeschichte, die kann man erzählen, muss man aber nicht, weil die so wirklich spannend nicht sind.
Dann gibt es Dinge, die man selber vielleicht gar nicht als so wichtig ansieht, die aber von anderen als sehr wichtig angesehen werden. Auch dann muss man die nicht kommentieren. Aber, wenn dann Dinge dazu benutzt werden sollen, anderen Menschen einen Schaden zuzuführen, dann muss man darüber nachdenken, ob es nicht doch sinnvoll ist, darauf zu reagieren und Stellung zu beziehen.
Bisher habe ich das ja in einigen Onlineforen getan und diese Beiträge dann hier in meinem Blog eingefügt. Diesmal mache ich das einmal anders herum, hat man mir doch klar gemacht, dass ich in gewissen Foren recht unerwünscht bin. Ich überlasse es aber den Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern von eVisionTeam®, ob die diesem Text verwenden wollen, um den ebenfalls in anderen Foren oder eigenen Blogs zu verwenden.
Der Titel “Grabesrede” ist natürlich absolut übertrieben und außerdem habe ich die eigentliche Grabesrede dazu auch bereits vor einiger Zeit in besagten Foren geschrieben, aber Menschen scheinen vergesslich zu sein, das geht mir auch so, also schreibe ich doch einfach noch einmal, aus einem anderen Blickwinkel heraus, was denn da so zu berichten ist, wenn es um “den Verstorbenen” geht.
Dieser Verstorbene hieß “eVisionTeam Deutschland Ltd.”.
Eine Firma die es heute nicht mehr gibt, die von der englischen Krone gelöscht wurde. Etwas, was auch nicht wirklich so spannend ist, geschieht doch so etwas sehr häufig.
Da sich die Firmengruppe eVisionTeam® ja scheinbar ideal dazu eignet Verschwörungstheorien aufzubringen und hinter allem und jedem nur die Absicht vermutet wird anderen Menschen zu schaden, möchte ich doch die Gelegenheit nutzen, um in einem längeren Beitrag (ist ja mein Blog und keiner muss das lesen, wenn es ihm zu lang ist) noch einmal die Ereignisse, die den Ursprung hierfür bilden, darzustellen.
Auf Grund abgeschlossener Verfahren, werde ich die Namen von Personen verändern, kann aber unter Umständen nicht verhindern, dass es Ähnlichkeiten zu lebenden Personen gibt.
Nun gut, beginnen wir also am Anfang.
Es gab einmal einen PoS in der Stadt Wietze, den es heute nicht mehr gibt. Das war, man kann es so ausdrücken, der Prototyp eines PoS. Die Betreiberin dieses PoS, ich nenne sie einmal Evi Graf, hatte in 2007 ihre Tätigkeit als unabhängige Vertragshändlerin bei eVisionTeam® aufgenommen und war gut. Jemand der gut ist, der fällt dann auch irgend wann mir auf und so kam es zu einer engen Zusammenarbeit, die am Ende damit ihren Höhepunkt fand, dass Evi Graf irgend wie die Geschäftstätigkeit in Deutschland übernehmen sollte.
Zeitweise war Evi Graf auch Angestellte und hatte einen freiberuflichen Beratervertrag mit eVisionTeam®. Eines der von ihr erbrachten Leistungen spiegelt sich z.B. in dem Entwurf des Vertrages wieder, der bis zum 15. diesen Monats (danach gibt es andere) an die PoS-Betreiber verschickt und ggf. auch unterzeichnet wurde. Das aber nur mal am Rande.
Ein Vertriebspartner von eVisionTeam, ich nenne ihn einmal Peter Schulte, war hauptberuflich bei einer in Hamburg ansässigen Bank tätig und im Laufe der Zeit entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung zwischen uns.
Nun ist es das Interesse von eVisionTeam®, das Geschäftsmodell durch unterschiedliche Maßnahmen abzusichern. So ist eine dieser Möglichkeiten das schaffen von einzelnen Betreiberfirmen, was einen einzelnen Markt anging. Zumindest war das in 2007 noch so.
Aus diesem Grund sollte eine Firma für Deutschland gegründet werden. Es gibt einen gewissen Schlüssel bei eVisionTeam®, der bei solchen Neugründungen angewendet wird und so kam es, dass bei dieser besagten Neugründung nicht nur ein Teil der Firmengruppe eVisionTeam® Inhaber werden sollte, sondern auch 3 Vertriebspartner, die sich dafür qualifiziert hatten.
Einer davon war auch Peter Schulte, der auch die Position des Geschäftsführers einnehmen sollte und auch seine Arbeit dafür aufgab, um sich ganz dieser Sache widmen zu können.
Von den besagten 4 Parteien wurde in einer protokollierten Sitzung entschieden, dass man eine englische Limited gründe wollte, die dann als Betreibergesellschaft für den deutschen Markt fungieren sollte. Aus diesem Grund ging es darum, dass in Deutschland eine selbstständig arbeitende Niederlassung gegründet werden musste, nämlich die eVisionTeam Deutschland Ltd, selbstständige Niederlassung Deutschland.
Etwas, was sich als durchaus schwerer herausstellte, als erwartet. Nun ist den wenigsten klar, warum man so etwas macht, denn man kann ja, mit einer europäischen Firma auch in Europa arbeiten.
Wir haben das aber nicht so gemacht, sondern wir wollten eben für Deutschland eine selbstständige Niederlassung haben, so mit allem Tot und Teufel. Also haben wir diese eVisionTeam Deutschland Ltd. anmelden wollen. So Steuernummer, Umsatzsteuernummer und auch Eintrag im Handelsregister.
Lange Rede, kurzer Sinn, es hat fast ein Jahr gedauert, es mussten Rechtsanwälte und Notare eingeschaltet werden, denn wir sind da auf echten Wiederstand gestoßen.
Aber, am Ende gab es diese Firma, eben mit allem, was man als Kapitalgesellschaft in Deutschland so braucht. Ich fasse das noch einmal zusammen:
1. Eintrag im Handelsregister
2. Unternehmensnummer
3. Steuernummer
4. Umsatzsteuernummer
5. Bankkonto
Ich weiß ja nicht wie sie das sehen, aber das ganze hat 1 Jahr gedauert und auch durchaus Geld gekostet, ich denke, es unterstreicht schon die Ernsthaftigkeit oder?
Wie auch immer, der Geschäftsführer der Ltd. ist anders als in Deutschland nicht beschränkbar, sondern vertritt in vollem Umfang das Unternehmen, kann auch alle Entscheidungen treffen, etwas, was auch gerne vergessen wird, wenn gewisse Dinge dargestellt werden.
Nein, ich werde jetzt hier nicht auf die Genussscheine eingehen, weil das würde den Rahmen dieses Beitrages nun wirklich sprengen, außerdem ist dazu auch schon alles x-fach geschrieben worden.
Nein, ich mach das mal ganz kurz und komm mal auf den Punkt.
Peter Schulte ist dann letztendlich nach London gegangen um dort beim Aufbau von PoS-Standorten zu helfen. Dumm war nur, dass wir damit einen Fehler begangen hatten, wie so einige Male in der Vergangenheit, weil, nun ja, wir haben, wenn man den Aussagen mancher Leute folgt, wohl mehrfach die falschen Berater gehabt.
So wurden wir nicht darauf hingewiesen, dass die Auswanderung und das Abmelden in Deutschland, also des Geschäftsführers, die Existenzgrundlage der eVisionTeam Deutschland Ltd. entzogen hat und diese innerhalb einer bestimmten Übergangszeit gelöscht werden musste.
Soll heißen, da der GF nicht mehr in Deutschland wohnhaft war, auch nicht mit einem Zweitwohnsitz, wurde die eVisionTeam Deutschland Ltd, selbstständige Niederlassung Deutschland, abgemeldet und gelöscht. Schade, aber so ist das nun einmal gewesen.
Nun bestand die eVisionTeam Deutschland Ltd. aber noch in England und Wales weiter, hat aber zu keinem Zeitpunkt in diesem Gebiet eigene geschäftliche Aktivitäten entfaltet. Und nun ist Sie von der englischen Krone gelöscht worden und ist damit Geschichte.
Vielleicht darf ich hier noch einmal darauf hinweisen, was das nun bedeutet:
Eventuell vorhandene Vermögenswerte und Ansprüche sind damit an die englische Krone gefallen.
Für die Firmengruppe eVisionTeam® ist das Kapitel damit abgeschlossen. Natürlich werden unsere Gegner darauf jetzt wieder rumreiten, das nutzen wollen um Zweifel zu schüren und der gleichen.
Um Ihnen auch da etwas zu schreiben, was der Wahrheit entspricht. Für die Firmengruppe eVisionTeam® hat mit der Löschung der eVisionTeam Deutschland Ltd, selbstständige Niederlassung Deutschland, die eVisionTeam Deutschland Ltd. in England keinen Nutzen mehr gehabt.
Natürlich haben wir darüber nachgedacht, wie es wirkt, wenn wir die Firma einfach löschen laschen, so wie gerade geschehen. Wir haben uns entschieden das geschehen zu lassen und nicht sie 185,- € zu bezahlen, die jährlich anfallen um eine solche englische Limited im Companies House als bestehend eingetragen zu lassen.
Für die eingeschriebenen Vertriebspartner in Deutschland, war es auch egal, weil die ja sowieso nicht mit dieser Firma eine Vereinbarung hatten und auch die Produkte kamen, nach Löschung der eVisionTeam Deutschland Ltd, selbstständige Niederlassung Deutschland, aus dem Handelsregister, ja wieder direkt von der eVisionTeam GbR.
Werter Leser, Sie sehen, in diesem Fall liegt der Angelegenheit eine firmenpolitische Entscheidung zu Grunde, die sich einfach aus der Sache heraus ergeben hat. Ein Vorgang, der anstand und zu dem eine Entscheidung getroffen wurde.
Nichts wirklich spannendes, aber vielleicht hat es Sie ja einmal interessiert …
















Vielen Dank Robert für den ausführlichen Bericht. Jetzt verstehe ich die Situation. Auch wenn ich damit nicht verwickelt bin, gut zu Wissen um eventuelle Fragen zu beantworten. Denn wie heißt es so schön: Wissen ist Macht. In diesem Sinne wünsche ich uns eine Erfolgreiche Zeit.
Hallo Robert,
auch ich möchte mich für die Informationen bezüglich der Vergangenheit bedanken.
Wieder ein Pluspunkt, weil eine offene und ehrliche Info über vergangene Entscheidungen, seinen sie falsch oder richtig, ist kein Muß, es der Öffentlichkeit zu erklären.
Da aber leider einige Leute meinen, sie müßten sich einen Namen machen, indem sie einer seriösen Firma Betrug unterstellen, zeugt von Schwäche und Dummheit.
Sollte sich jeder doch bemühen sich durch eigene gute Werke einen guten Namen zu machen.
Sei herzlich gegrüßt
Christiana