Nun ist das ja auch wieder vorbei und ganz ehrlich, ich musste das erst einmal etwas sacken lassen.
Ich meine, sein wir doch mal ehrlich, was war das denn wieder?
Da waren sie nun wieder alle zusammen gekommen. So um die 25.000 Leute aus fast 200 Nationen, um wieder einmal über das Klima zu “streiten” und um dann endlich mal Lösungen und Abkommen zu beschließen.
Sie werden sich erinnern, dass war beim letzten Mal auch ein “Schuss in den Ofen”.
Also, für meinen Geschmack ist das ja mehr als pervers gewesen das Ganze.
Nicht nur, das diese Konferenz in dem Land stattgefunden hat, was unangefochten die Nr. 1 in der Welt ist, wenn es um schädlichen C0² Ausstoß geht, nein, man hat auch ausgerechnet, dass alleine die Anwesenheit dieser 25.000 Leute für einen CO² Ausstoß von 130 000 Tonnen gesorgt haben dürfte. Von dem Geld, was das alles kostet, will ich jetzt gar nicht erst anfangen.
Und wo für das alles?
Also eine Sache, die dann da über die Bildschirme flimmerte, weil es von der Konferenzleitung herausgegeben wurde, will auch ich hier anführen. Laut dieser Bekanntgabe hat der Gipfel dafür gesorgt, das 248 Bäume geschont werden konnten.
Der Grund dafür sei, dass man bei dieser Konferenz 2.085.611 Blätter eingespart hat, die weniger ausgedruckt werden mussten, als dies bei vorhergegangenen Klimagipfeln üblich war.
Ah ja ….
Da fällt einem doch echt nichts mehr zu ein oder? ich meine, hätten die sich da gar nicht erst getroffen, wäre der Schaden für die Umwelt und ein vielfaches geringer ausgefallen und das Geld hätte man definitiv auch sinnvoller ausgeben können.
Aber, lassen Sie mich noch schnell mal drauf schauen, was denn da nun beschlossen wurde.
Das Kyoto Protokoll wurde verlängert. Es beginnt am 1. Januar 2013 und soll bis Ende 2020 laufen.
Und das war es dann?
“Die Fortschritte sind nicht so groß gewesen, wie man es sich vielleicht hätte erträumen können”, gibt auch Bundesumweltminister Peter Altmaier zu und der muss es ja wissen.
Also, wenn Sie mich fragen, dann war das mal wieder echt ungenügend, also für alle eine Note 6 und sitzen bleiben.
Weil die wichtigen Sachen sind alle wieder nicht geklärt.
Dabei geht es um nicht verbrauchte Emissionsrechte (da wird bis aufs “Blut” gekämpft um die nicht verbrauchten Rechte mit in die neue Periode übernehmen zu können) und auch so Sachen wie die Finanzierung von Umweltschutz in sogenannten Entwicklungsländern ist nicht geregelt. Es gibt keine konkreten Angaben und wieder nur, wie üblich, Versprechungen, die irgend wann einmal in der Zukunft eingehalten werden sollen, wenn es halt möglich ist.
Aber, einen Lichtblick gibt es dann doch noch, neben den 248 eingesparten Bäumen. Bei dieser Konferenz ist laut Umweltschützerverbänden die Frage nach der Entschädigung nach schweren Klimakatastrophen zufriedenstellend gelöst worden.
“Gerade bei der Frage, wie man Leute entschädigt, die Haus und Hof verlieren, wurde hier die Tür ein Stück weit aufgemacht, um diese wichtige Frage zu verhandeln”, meint Martin Kaiser von Greenpeace.
Da ja die Klimakatastrophen zunehmen werden (sollen sie ja) wird dieses Thema aber auch immer wieder mit auf die Tagesordnung kommen.
Auch Ann-Kathrin Schneider vom BUND ist mit diesem Teil der Einigung in Doha zufrieden: “Das ist das positivste, das hier in Doha herausgekommen ist”, sagt sie.
Und damit wünsche ich uns allen einen guten Wochenstaat und vielleicht kriegen wir es ja hin, dass wir die Welt um uns rum nicht komplett zerstören, bevor wir dann alle mal wach werden.
Wir haben da Produkte im Angebot, mit denen jeder so ein kleines Bisschen was tun kann und ganz viel Kleines wird dann auch irgend wann etwas ganz großes.
Denken sie also mal nach, ob knick’n’clean nicht doch in Ihren Kühlschrank gehört und auch das Öko-Waschkissen sollte in keinem Haushalt fehlen.
Machen Sie es gut …






















